von Traumstränden, irischen Straßen, Schafen, leuchtrend grünen Wäldern und Wasserfällen
... oder: unser Ausflug durch Connemara gestern
Wir (Christopher, Conny, Alex und ich) sind gestern, von Christopher in seinem Auto chauffiert, durch Connemara getourt.
Gleich zu Beginn sind wir zu einem Strand aufgebrochen, der ganz toll sein soll. Das hatten wir u.a. von Steve und Brian.
An die irischen Straßen gewöhnt man sich nur schwerlich, aber wir sind dann doch irgendwann durch Roundstone gekommen und haban auch nen Strand gefunden. Ich war zumindest etwas überrascht, dass da sogar in großes Schild stand, weil das angeblich ein Geheimtipp-Strand ist, den die Einheimischen gerne fpr sich behalten und demzufolge auch keine Wegbeschreibungen geben...

Aber es war wirklich traumhaft da. Schöner, feiner Sand. Das Wasser ebbte ab, der Sand war zum Teil noch richtig feucht. Es lagen viele Algenbüschel rum. Ein Ire war am Schwimmen (aber das machen die ja auch noch an Weihnachten...). Zwischendurch dann mal wieder Steinhaufen, etwas auf und ab, grasbewachsene Hügel. Muscheln, Schnecken, zwei Quallen. Unglaublich tolle, frische Meeresluft. Einfach herrlich. Ich mag das Meer!
Es war so schön da zu laufen, zwischendruch kam immer mal wieder die Sonne durch. Traumhaft.
Ich hab ewig viele Bilder gemacht, die ich hier natürlich nicht alle hochstellen kann. Außerdem möcht ich ja keinem den Anreiz nehmen sich mal mit mir zu treffen wenn ich wieder da bin indem ich die schönsten Fotos frei zugänglich mache ;-)

Wir sind ein gutes Stück den Strand entlang bis zu einem grasbewachsenen Hügel, dort haben wir dann ne Pause gemacht. Auf dem Rückweg, kurz vor dem Parkplatz, sind Conny und ich dann nochmal in den Friedhof, der da gleich am Meer war. Also in Irland haben die tolle Plätze um beerdigt zu werden. Der Friedhof erstreckte sich über eine hügeliges Areal direkt über dem Strand. Nichts ist gerade oder geplant. Die Gräber (alt und neu) liegen verteilt über die Hügel. Man läuft rauf, runter, wohl auch über alte Gräber, zu denen es die Steine nicht mehr gibt... immer wieder diese kleinen Steine, die wohl mal Grenzen markiert haben. Im Hintergrund des Friedhofs die größeren Berge etwas weiter im Landesinneren...
sehr schön, sehr beeindruckend.

Anschließend sind wir dann Richtung Killary Fjord aufgebrochen. Irlands einziger Fjord... das muss man gesehen haben. Oh ja, vielleicht nicht so beeindruckend wie andere Fjorde (naja, hab noch keine gesehen, aber es gibt bestimmt auch noch Größere) aber trotzdem beeindruckend für sich selbst. Die unglaubliche irische Landschaft hat mich immer wieder fasziniert. Nie hatte ich das Gefühl "das doch gerade schon gesehen zu haben".

Von diesem Zwischenstop aus sind wir weiter runter gefahren, an die Spitze des Fjords in einen kleinen Ort namens Leenaun. Da war auch gerade "sheep show", was wir uns auch noch kurz angeschaut haben - obwohl ich das jetzt weniger toll fand als die unglaubliche Umgebung.
Irgendwann wurde mir auch bewusst, was an diesen Bergen so besonderes ist: keine Bäume. Berg pur, steinig-grau oder grün bewachsen. Scheinbar glatt (aus der Ferne) oder mit Furchen. Zwischendurch mal ein einzelnes Baumpaar...

Bei den Aasleagh Falls haben wir dann nochmal halt gemacht und sind los gezogen durch Connemara - querfeldein, an den Fällen vorbei bzw. drüberweg und immer weiter.

Unglaublich schön.

Weiter hinten waren dann Schafe, die sich aber der Zivilisation nicht soweit angefreundet hatten, als dass wir sie aus der Nähe hätten fotografieren können, da sind die Straßen-Schafe wohl abgehärteter...
Auf jeden Fall war es unglaublich schön über die Wiesen zu wandern, zwischendurch wieder von der Sonne beschienen und sich an der Schönheit Connemaras zu erfreuen.

Von den Falls aus haben wir Delphi liegen lassen, nachdem das eher nach Hotel aussah und irgendwie auch keine Schilder hatte, die was besonderes versprochen hätten... (wobei die Landschaft drumrum wieder ganz toll war) und sind am Ende unserer Tour noch zur Kylemore Abbey. Da wir um halb 6 angekommen sind (6 ist Rausschmiss) konnten wir ohne Eintritt zahlen zu müssen rein. Und ich muss sagen, die 11 € hätten sich echt nicht rentiert. Da hätt ich mich dann eher geärgert, aber so wars toll.

Ein paar "Prunkräume" im Innern, die man aber ähnlich in jedem anderen Schloss auch schon gesehen hat. Von daher wirklich zu schade fürs Geld eigentlich da drin. Etwas imposantes hat das Schloss... aber irgendwie auch creepy. Der See sehr schön, die Umgebung auch. Und die gotische Kirche, ein Stück in den Wald hinein fand ich auch sehr schön. Hier noch ein Ausschnitt... bitte um Kommentare ;-)

Da dann schon alles zu hatte sind wir auf dem Rückweg durch Clifden noch einen Kaffe trinken gegangen und waren ann letztendlich kurz nach 9 wieder in Galway.
Was ich noch bemerken will: die Wälder sind einzigartig (wenn's dann mal welche gibt).
Die haben etwas so übernatürlich, mystisches an sich. Die glühen in einem strahlenden hellen grün, sowas hab ich auch noch nie gesehen oder erlebt.
Das ist wirklich das Land in dem Feen, Elfen und alle anderen mystischen Wesen ihre Zuflucht gefunden haben können...
Connemara, unbedingt hin! Aber es gibt noch so viel mehr zu sehen.
Ich werde mehr berichten.
Auf jeden Fall muss ich noch auf diesen einen Berg, Moormaine oder so. Keine Ahnung wie man das schriebt, auf jeden Fall spricht man's so aus. Da muss ich mich mal noch genau erkundigen wie und wo das ist.
Hiermit beschließe ich mal diesen sehr ausführlichen Beitrag in meinem Reisetagebuch und kann nur sagen: kommt her, schaut's euch slebst an!
Wir (Christopher, Conny, Alex und ich) sind gestern, von Christopher in seinem Auto chauffiert, durch Connemara getourt.
Gleich zu Beginn sind wir zu einem Strand aufgebrochen, der ganz toll sein soll. Das hatten wir u.a. von Steve und Brian.
An die irischen Straßen gewöhnt man sich nur schwerlich, aber wir sind dann doch irgendwann durch Roundstone gekommen und haban auch nen Strand gefunden. Ich war zumindest etwas überrascht, dass da sogar in großes Schild stand, weil das angeblich ein Geheimtipp-Strand ist, den die Einheimischen gerne fpr sich behalten und demzufolge auch keine Wegbeschreibungen geben...

Aber es war wirklich traumhaft da. Schöner, feiner Sand. Das Wasser ebbte ab, der Sand war zum Teil noch richtig feucht. Es lagen viele Algenbüschel rum. Ein Ire war am Schwimmen (aber das machen die ja auch noch an Weihnachten...). Zwischendurch dann mal wieder Steinhaufen, etwas auf und ab, grasbewachsene Hügel. Muscheln, Schnecken, zwei Quallen. Unglaublich tolle, frische Meeresluft. Einfach herrlich. Ich mag das Meer!
Es war so schön da zu laufen, zwischendruch kam immer mal wieder die Sonne durch. Traumhaft.
Ich hab ewig viele Bilder gemacht, die ich hier natürlich nicht alle hochstellen kann. Außerdem möcht ich ja keinem den Anreiz nehmen sich mal mit mir zu treffen wenn ich wieder da bin indem ich die schönsten Fotos frei zugänglich mache ;-)

Wir sind ein gutes Stück den Strand entlang bis zu einem grasbewachsenen Hügel, dort haben wir dann ne Pause gemacht. Auf dem Rückweg, kurz vor dem Parkplatz, sind Conny und ich dann nochmal in den Friedhof, der da gleich am Meer war. Also in Irland haben die tolle Plätze um beerdigt zu werden. Der Friedhof erstreckte sich über eine hügeliges Areal direkt über dem Strand. Nichts ist gerade oder geplant. Die Gräber (alt und neu) liegen verteilt über die Hügel. Man läuft rauf, runter, wohl auch über alte Gräber, zu denen es die Steine nicht mehr gibt... immer wieder diese kleinen Steine, die wohl mal Grenzen markiert haben. Im Hintergrund des Friedhofs die größeren Berge etwas weiter im Landesinneren...
sehr schön, sehr beeindruckend.

Anschließend sind wir dann Richtung Killary Fjord aufgebrochen. Irlands einziger Fjord... das muss man gesehen haben. Oh ja, vielleicht nicht so beeindruckend wie andere Fjorde (naja, hab noch keine gesehen, aber es gibt bestimmt auch noch Größere) aber trotzdem beeindruckend für sich selbst. Die unglaubliche irische Landschaft hat mich immer wieder fasziniert. Nie hatte ich das Gefühl "das doch gerade schon gesehen zu haben".

Von diesem Zwischenstop aus sind wir weiter runter gefahren, an die Spitze des Fjords in einen kleinen Ort namens Leenaun. Da war auch gerade "sheep show", was wir uns auch noch kurz angeschaut haben - obwohl ich das jetzt weniger toll fand als die unglaubliche Umgebung.
Irgendwann wurde mir auch bewusst, was an diesen Bergen so besonderes ist: keine Bäume. Berg pur, steinig-grau oder grün bewachsen. Scheinbar glatt (aus der Ferne) oder mit Furchen. Zwischendurch mal ein einzelnes Baumpaar...

Bei den Aasleagh Falls haben wir dann nochmal halt gemacht und sind los gezogen durch Connemara - querfeldein, an den Fällen vorbei bzw. drüberweg und immer weiter.

Unglaublich schön.


Weiter hinten waren dann Schafe, die sich aber der Zivilisation nicht soweit angefreundet hatten, als dass wir sie aus der Nähe hätten fotografieren können, da sind die Straßen-Schafe wohl abgehärteter...
Auf jeden Fall war es unglaublich schön über die Wiesen zu wandern, zwischendurch wieder von der Sonne beschienen und sich an der Schönheit Connemaras zu erfreuen.

Von den Falls aus haben wir Delphi liegen lassen, nachdem das eher nach Hotel aussah und irgendwie auch keine Schilder hatte, die was besonderes versprochen hätten... (wobei die Landschaft drumrum wieder ganz toll war) und sind am Ende unserer Tour noch zur Kylemore Abbey. Da wir um halb 6 angekommen sind (6 ist Rausschmiss) konnten wir ohne Eintritt zahlen zu müssen rein. Und ich muss sagen, die 11 € hätten sich echt nicht rentiert. Da hätt ich mich dann eher geärgert, aber so wars toll.

Ein paar "Prunkräume" im Innern, die man aber ähnlich in jedem anderen Schloss auch schon gesehen hat. Von daher wirklich zu schade fürs Geld eigentlich da drin. Etwas imposantes hat das Schloss... aber irgendwie auch creepy. Der See sehr schön, die Umgebung auch. Und die gotische Kirche, ein Stück in den Wald hinein fand ich auch sehr schön. Hier noch ein Ausschnitt... bitte um Kommentare ;-)

Da dann schon alles zu hatte sind wir auf dem Rückweg durch Clifden noch einen Kaffe trinken gegangen und waren ann letztendlich kurz nach 9 wieder in Galway.
Was ich noch bemerken will: die Wälder sind einzigartig (wenn's dann mal welche gibt).
Die haben etwas so übernatürlich, mystisches an sich. Die glühen in einem strahlenden hellen grün, sowas hab ich auch noch nie gesehen oder erlebt.
Das ist wirklich das Land in dem Feen, Elfen und alle anderen mystischen Wesen ihre Zuflucht gefunden haben können...
Connemara, unbedingt hin! Aber es gibt noch so viel mehr zu sehen.
Ich werde mehr berichten.
Auf jeden Fall muss ich noch auf diesen einen Berg, Moormaine oder so. Keine Ahnung wie man das schriebt, auf jeden Fall spricht man's so aus. Da muss ich mich mal noch genau erkundigen wie und wo das ist.
Hiermit beschließe ich mal diesen sehr ausführlichen Beitrag in meinem Reisetagebuch und kann nur sagen: kommt her, schaut's euch slebst an!
roisindubh - 11. Sep, 15:30